Ankündigungen

Hier erfahren Sie, welche vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung initiierten Veranstaltungen in Kürze stattfinden werden.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne die zuständigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle.

Nachlese zu vergangenen Veranstaltungen

Hier erfahren Sie näheres über bereits stattgefundene Veranstaltungen des Rates.

Forschungsstrategie goes public

Als Abschlussveranstaltung für den Diskussionsprozess im Internet organisierte der Rat am 17. September 2009 eine unkonventionelle öffentliche Präsentation seiner Strategie 2020 im Vienna Knowledge Space. Unter dem Titel „Forschungsstrategie goes public: Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung präsentiert und diskutiert seine Vorschläge und Empfehlungen für das österreichische Forschungssystem" wurden individuelle Fragen mit der interessierten Öffentlichkeit debattiert.

Der Vienna Knowledge Space, in dessen Rahmen die Veranstaltung stattfand, ist eine Plattform für die Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Raum. Er befindet sich im Resselpark vor dem Haupteingang der TU Wien und ist für alle BürgerInnen öffentlich zugänglich; die Teilnahme an den Diskussionen ist kostenlos.

Den zahlreichen PassantInnen und BesucherInnen stand als Gesprächspartner sowohl VertreterInnen des Rates als auch die MitarbeiterInnen der Geschäfsstelle zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.k-space.at.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Johannes Gadner.

Alpbacher Technologiegespräche 2009: Arbeitskreis „An International Comparison of Research, Technology and Innovation Policy (RTI) - Strategies"

Im Rahmen der Alpbacher Technologiegesprächen 2009 hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung einen Arbeitskreis zum Thema „An International Comparison of Research, Technology and Innovation Policy (RTI) - Strategies" organisiert.

Die Erarbeitung von nationalen FTI-Strategien, deren Bedeutung für einzelne FTI-Systeme sowie deren Umsetzung im jeweiligen politischen Kontext standen im Zentrum des Arbeitskreises. In der Diskussion ging es um die jeweiligen Erfahrungen in Zusammenhang mit der Entwicklung FTI-politischer Strategien und die Voraussetzungen einer nachhaltigen Umsetzung vorgeschlagener Maßnahmen. Aus den Beiträgen kam zum Ausdruck, dass die Debatten über die Notwendigkeit FTI-politischer Strategien in den letzten Jahren international zunehmend an Bedeutung gewonnen haben: Nationale FTI-relevante „Policies" und spezifische „Science and Innovation Strategies" sind in den meisten OECD-Ländern nicht mehr wegzudenken. Daher wurde auch über die Strukturen der Governance diskutiert, die ein erfolgreiches FTI-System letztlich ausmachen. Bei der FTI-Goverance geht es schließlich nicht nur um Politik, sondern auch um das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Akteuren, die gemeinsam Strategien, Ziele und Schwerpunkte für ein effizient funktionierendes FTI-System definieren.

Im Arbeitskreis referierten Knut Consemüller, Vorsitzender des österreichischen Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Karin Kjaer Madsen, Generalsekretärin des Centre for Research Policy der Danish Agency for Science, Technology and Innovation, Antti Eskola, Wirtschaftsberater im Innovation Department des finnischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft, Dervilla Donnelly, Ratsvorsitzende des Dublin Institute for Advanced Studies, Andrzej Jelenski, Mitglied des polnischen Wissenschaftsrates sowie Sabine Herlitschka, Bereichsleiterin Europäische und Internationale Programme in der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft. Der Arbeitskreis wurde von Ludovit Garzik, Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, eröffnete und von Hannes Leo, Wirtschafsforscher und selbständiger Berater in Wien, geleitet und moderiert.

Den Schlußbericht über den Arbeitskreis können Sie hier herunterladen, Details zum Programm finden Sie hier.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Johannes Gadner.

Internationales Rätetreffen in Wien

Am 14. und 15. März 2009 hat auf Einladung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung das diesjährige Treffen der Europäischen Forschungsräte in Wien stattgefunden.

Im Rahmen dieser jährlichen Treffen kommen die FTI-politischen Beratungsgremien der verschiedenen EU-Länder zusammen, um über gemeinsame Initativen und Strategien zu diskutieren. Generalthema des heurigen Treffens war anlässlich des laufenden Strategieprozesses des Rates "The Development of Long-term Innovation Strategies".

Eröffnet wurde der offizielle Teil des Treffens durch BM Hahn persönlich. 30 TeilnehmerInnen aus 15 EU-Ländern (u.a. Frankreich, UK, Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Belgien, Irland, Dänmark, Finland, Griechenland, Polen, Litauen und Estland) kamen nach Wien. Als Keynote Speaker konnte eine Vertreterin des European Research Area Boards, Frau Prof. Zaneta Ozolina, Leiterin des Instituts für Politikwissenschaften der Universität Lettland, gewonnen werden, die einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven des Europäischen Forschungsraumes gewährte.

Anlässlich des internationalen Rätetreffens organisierte der Rat außerdem ein Symposium zum Thema „FTI-Strategien im internationalen Vergleich/RTI-Strategies in international Comparison“, das am Nachmittag des Vortages stattfand.

Aus beiden Events wurden Anregungen und Anleihen für die Ausarbeitung der Strategie 2020 des Rates übernommen.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Constanze Stockhammer.

Internationales Rätetreffen in Wien 2009
v.l.n.r. BM Hahn und Ratsvorsitzender Consemüller bei der Eröffnung des internationalen Rätetreffens in Wien

Internationales Symposium „FTI-Strategien im internationalen Vergleich"

Anlässlich des internationalen Rätetreffens im Mai 2009 in Wien organisierte der Rat ein internationales Symposium zum Thema „FTI-Strategien im internationalen Vergleich“.

Ziel des Symposiums war es, die Bedeutung strategischer Rahmenbedingungen für die FTI-Politik in unterschiedlichen europäischen Ländern zu analysieren und zu diskutieren, die wesentlichen Eckpunkte des Entwicklungsprozesses nationaler FTI-Strategien zu erörtern sowie Möglichkeiten der Umsetzung zu beleuchten.

Neben den TeilnehmerInnen des internationalen Rätetreffens nahmen vierzig ausgewählte Stakeholder am Symposium teil.

Am Podium referierten Dr. Knut Consemüller, Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Prof. Dimitris Nanopoulus, Vorsitzender des National Council for Research and Technology, Griechenland, Dr. Gerard Coutin, Generalsekretär des Conseil Supérieur de la Recherche et de la Technologie in Frankreich sowie Dr. Carlo Duprel, Programme Manager des luxemburgischen Fonds National de la Recherche. Begrüßung und Moderation erfolgte durch Dr. Ludovit Garzik, Geschäftsführer des Rates für Forschung und Technologieentwicklung.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Johannes Gadner.

Internationales Symposium zu FTI Strategien
v.l.n.R. Carlo Duprel, Gerard Coutin, Dimitris Nanopoulos, Ludovit Garzik

Lakritze gegen Influenza, Gentechnik als Spielkiste und die Erkenntnis, dass wir Gast im eigenen Körper sind.

Die FinalistInnen von FameLab Austria 2009 traten am 4. April im Technischen Museum gegeneinander an.

10 junge WissenschafterInnen (Details finden Sie hier) präsentierten ihre spannenden Forschungsprojekte und gaben neue Einblicke in die Welt der Wissenschaft. Eine Fachjury wählte die Gewinnerin des Tickets zum internationalen Bewerb in Großbritannien.

Die Gewinnerin von FameLab Austria 2009 heißt Lucia Aronica, Doktorandin am Institut für Molekulare Biologie am Campus Vienna Biocenter. Sie holte sich sowohl den 1. Platz des Jurypreises als auch den Publikumspreis. Die Preisverleihung erfolgte durch BM Johannes Hahn.

Beim internationalen Finale von FameLab im Rahmen des Cheltenham Science Festivals überzeugte Lucia Aronica neuerlich die Jury und belegte schließlich den dritten Platz .

Die Realisierung von FameLab Austria 2009 wurde vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung unterstützt.

Am 23. März 2009 veranstalteten der Rat für Forschung und Technologieentwicklung und die Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung einen Evaluierungstag zum Thema:

Evaluiert. Was nun?
Evaluierung als Instrument der Steuerung im Kontext der Governance von FTI-Politik.

Dieser gemeinsame Evaluierungstag fand zum 2. Mal statt und möchte den Stellenwert von Evaluationen für Interventionen in der FTI-Politik als Lern- und Steuerungsinstrument darstellen.

Internationale und nationale Experten bassten sich in ihren Beiträgen und den Diskussionen mit folgenden Fragestellungen und Themen: Evaluierung als Lerninstrument in Organisationen (lernende Organisation) und im Governancesystem; Vergleichbarkeit und Verwertung von Evaluierungsergebnissen; Welche Implikationen soll und kann die Umsetzung von Empfehlungen habe? Welche Faktoren könnten die Integration von Evaluierungsergebnissen in die Programme und ein "Rückspielen" in den Programmgestaltungs- und Politikprozess verbessern? Und: Wie bringt man unterschiedlichen Interessen unter "einen Hut"?

Hier finden Sie das Programm und die Fotogalerie des Tages sowie Beiträge der Vortragenden Cunningham, Ebersberger und Weber.

Durch diesen Evaluierungstag 2009 sollte ein weiterer Beitrag zur österreichischen Evaluierungskultur geleistet werden und aktuelle thematische Aspekte zum Thema diskutiert werden. Gemeinsam mit der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung bereits im Dezember 2006 den 1. Evaluierungstag zum Thema "Exzellenz auswählen" veranstaltet.

Im Anschluss an den vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung gemeinsam mit der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung organisierten Evaluierungstag 2009 fand ein vom Rat initiierter club research zum Thema Forschungsevaluierung statt.


club research: Feedback oder Feigenblatt:
Anspruch und Realität der Forschungsevaluierung

War das Motto des Abends. Vor dem Hintergrund des zwischenzeitlich sehr ausdifferenzierten Evaluierungssystems wurde darüber diskutiert, wie die Forschungs- und Technologiepolitik zeigen kann, dass die von ihr eingesetzten öffentlichen Mittel sich auch lohnen. Wie können Politikverantwortliche, ProgrammmanagerInnen und nicht zuletzt auch steuerzahlende BürgerInnen überprüfen, wie gut durch den Mitteleinsatz die gesetzten Ziele erreicht werden und wo es Verbesserungspotenzial gibt.
Das ist der Anspruch der Evaluierung. Und wie sieht die Realität aus? Was bewirken Evaluierungen, was geschieht mit ihnen? Wie reagiert die Forschungspolitik auf sie? Lässt sich ein steuernder Einfluss des Evaluierungssystems belegen? Können sich die SteuerzahlerInnen darauf verlassen, dass durch Evaluierung die Mittel besser eingesetzt werden?

Darüber diskutierten im club research unter anderem Patries Boekholt, Technopolis Group, Amsterdam, Ruperta Lichtenecker, Vorsitzende des Parlamentsauschusses für Forschung, Technologie und Innovation, Michael Binder, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, Michael Dinges, Joanneum Research und Martin Weber, Europäischer Rechnungshof.

Begrüßung und Einführung erfolgte durch Univ.-Prof. Dervilla Donnelly, Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung.

Patries Boekholt hielt die Keynote.

Details zum Programm entnehmen Sie bitte folgendem PDF.
Hier finden Sie Presseberichte, Fotos und einen Audio Mitschnitt der Veranstaltung.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Peter Lindner.

Wissenschaft braucht Gesellschaft: Der Dialog als politische Agenda

Wissenschaft und Forschung sind fundamentale Bausteine für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Sie können ihre Rolle aber nur erfüllen, wenn das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein produktives ist. Voraussetzung dafür ist ein stetiger, vielschichtiger Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hält dies für eine wesentliche politische Aufgabe im Rahmen einer gesamthaften Strategie für Forschung, Wissenschaft und Innovation in Österreich. Deshalb hat er eine vergleichende Untersuchung zu Modellen einer Politik der kommunikativen Vermittlung in verschiedenen Ländern beauftragt.

Diese Studie wurde im Rahmen eines Workshops mit internationalen Expertinnen und Experten präsentiert. Ein Diskussionsforum beschäftigte sich im Anschluss mit Zukunftsperspektiven im Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft aus der Sicht von Theorie und Praxis.

Mit der Enquete eröffnete der Rat eine neue Diskursplattform. Sie ist konzipiert als ein Forum der Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen von Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung in Österreich. Der Blick über den Tellerrand, das Hereinholen internationaler Expertise, das Lernen an internationalen Benchmarks und die offene Diskussion aller Stakeholder sind ihre Bauprinzipien.

Die zugrundeliegende Studie können Sie hier herunterladen.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Bettina Ruttensteiner.

Diskussionsforum: Kulturelle Gräben und mentale Barrieren: Lücken in den Netzwerken der Forschung

Am 24. April 2008 fand auf Einladung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung ein Diskussionsforum zum Thema "Kulturelle Gräben und mentale Barrieren: Lücken in den Netzwerken der Forschung" statt.

Dr. Harald Katzmair, der Leiter von FAS.research, präsentierte im Rahmen der Veranstaltung die gemeinsam von Rat, Österreichischer Forschungsförderungsgesellschaft und Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in seiner Verantwortung für die Förderungsinitiative w-fForte beauftrage Studie „Netzwerke der Wissensproduktion“. Über die daraus abgeleiteten Thesen und Empfehlungen diskutierten im Anschluss Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft.
Details zum Programm entnehmen Sie bitte dem folgendem pdf.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Constanze Stockhammer.

Tag der Netzwerke: Innovation - Kooperation - Motivation

Am 31. 1. 2008 fand auf Einladung des Bundeskanzleramtes die Veranstaltung: "Tag der Netzwerke: Innovation - Kooperation - Motivation" statt!

Der Rat war Mitveranstalter und leistete verschiedene Beiträge zu dieser Veranstaltung, die vom BKA gemeinsam mit vier Ministerien (BMWF, BMVIT, BMWA, BMLFUW) und Vernetzungs- und Koordinationsstellen organisiert wurde.

Hintergrund

Netzwerke gelten heute als wesentlicher Erfolgsfaktor nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, sondern auch für die Entwicklung von Regionen. In Österreich agieren seit Jahren zahlreiche Netzwerke, die entweder direkt regionalpolitische Ziele verfolgen oder im weiteren Sinn für die Regionalentwicklung bedeutend sind. Eine Vielzahl verschiedenster Netzwerke ist direkt oder indirekt zum Nutzen der Menschen in den Regionen innovativ und kooperativ tätig. Wissen und Erfahrungen der Politikbereiche Arbeitsmarkt und Soziales, Bildung, Frauen und Gleichstellung, Gender Mainstreaming, Forschung und Technologie, Innovation, Land- und Forstwirtschaft, Nachhaltigkeit, Regionalentwicklung, Wirtschaft und Umwelt werden durch sie verknüpft.

Diese Netzwerke und ihre Akteure miteinander zu vernetzen, die Leistungen der Netzwerke und deren PartnerInnen sichtbar zu machen, sowie neue Perspektiven zu eröffnen waren die Ziele des „Tag der Netzwerke“ am 31. Jänner 2008 in Wien.

Der Tag der Netzwerke widmete sich insbesondere den für Netzwerke relevanten Themen - Innovation • Kooperation • Motivation - und bietet die Möglichkeit Zukunftsperspektiven von Netzwerken in Österreich zu diskutieren. Neben einem Erfahrungsaustausch mit KollegInnen und PartnerInnen ging es daher bei dieser Veranstaltung auch darum, die Arbeit all dieser AkteurInnen darzustellen und zu würdigen!

Das Programm finden Sie unter: www.tagdernetzwerke.zsi.at  

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle Peter Lindner.


Informationen zu älteren Veranstaltungen folgen in Kürze.