IKT- Forschungs- und Entwicklungsstrategie 2020

Strategiedokumente

IKT-Forschungs- und Entwicklungsstrategie 2020

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hat gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie, Wirtschaft und Arbeit sowie Wissenschaft und Forschung eine ressortübergreifende Strategie für die österreichische IKT-Forschung & -Entwicklung mit Strategiehorizont 2020 ausgearbeitet.

Sie können die IKT-F&-E-Strategie herunterladen. Das Executive Summary erhalten Sie hier. Falls Sie eine gedruckte Fassung wünschen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Rates. Nähere Information erhalten Sie von Constanze Stockhammer.

Die Vision
Im Jahr 2020 ist Österreich, bezogen auf die F&E-Intensität des Unternehmenssektors, unter den Top 3 aller EU-Länder – und damit in der internationalen Spitzengruppe der IKT-Nationen. Dafür braucht es einen ressortübergreifenden strategischen Rahmen, damit Österreich mit klarem Profil als ausgezeichneter IKT-Forschungsstandort positioniert wird. Das ist auch wichtig, um die nationalen Stärken weiter zu fördern, ausreichend qualifizierte Forscherinnen und Forscher zu gewinnen und mit entsprechenden Rahmenbedingungen die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen weiter zu stärken.

Viele Wege führen ans Ziel
Der Sprung an die Spitze erfordert unterschiedliche Maßnahmen, die zusammen genommen den entscheidenden Schub liefern. Vor allem anderen brauchen wir schon jetzt ausreichend qualifiziertes Forschungspersonal und eine Abstimmung von Forschungsschwerpunkte in Unternehmen und an Hochschulen. Weiters bedarf es zur Förderung der Humanressourcen eine breite Verankerung von IKT in den schulischen Lehrplänen bis hin zur Steigerung der EinsteigerInnen- und AbsolventInnenzahlen bei IKT-Studien. Und: Österreich muss IKT-Einwanderungsland werden. Das erfordert auch einladendere Rahmenbedingungen und einen besseren Service für ausländische Forscherinnen und Forscher.

Bis zum Jahr 2020 wird eine Gesamtfinanzierung für IKT-F&E von mindestens 0,8% des BIP angestrebt. Der Unternehmensanteil soll dabei bei 83% liegen. Bei einer angenommenen Steigerung des F&E-Unternehmensanteiles von 8% jährlich und einem jährlichen BIP-Wachstum von 4,1% entspricht das im Jahr 2020 einem Unternehmensanteil von etwa 3,3 Mrd. € und 650 Mio. € seitens der öffentlichen Hand.

Wie profitiert Österreich?
Die Umsetzung der IKT-Forschungs- und Entwicklungsstrategie 2020 bringt Österreich neben einem internationalen Reputationsgewinn durch einen Spitzenplatz im IKT-F&E-Ranking einen kräftigen Zuwachs an Wirtschaftsdynamik. IKT trägt bereits jetzt 45% zum Produktivitätswachstum in der EU bei. Österreich muss daher seine hervorragenden Chancen nutzen, um die Wirtschaftsdynamik und Wertschöpfung in diesem Bereich zu sichern.
Mehr Details finden Sie auch unter Initativen.

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