Am 23. März 2009 veranstalteten der Rat für Forschung und Technologieentwicklung und die Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung einen Evaluierungstag zum Thema: Evaluiert. Was nun?
2009-03-23 16:08

Am 23. März 2009 veranstalteten der Rat für Forschung und Technologieentwicklung und die Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung einen Evaluierungstag zum Thema:

Evaluiert. Was nun? 
Evaluierung als Instrument der Steuerung im Kontext der Governance von FTI-Politik.

Dieser gemeinsame Evaluierungstag fand zum 2. Mal statt und möchte den Stellenwert von Evaluationen für Interventionen in der FTI-Politik als Lern- und Steuerungsinstrument darstellen.

Internationale und nationale Experten bassten sich in ihren Beiträgen und den Diskussionen mit folgenden Fragestellungen und Themen: Evaluierung als Lerninstrument in Organisationen (lernende Organisation) und im Governancesystem; Vergleichbarkeit und Verwertung von Evaluierungsergebnissen; Welche Implikationen soll und kann die Umsetzung von Empfehlungen habe? Welche Faktoren könnten die Integration von Evaluierungsergebnissen in die Programme und ein "Rückspielen" in den Programmgestaltungs- und Politikprozess verbessern? Und: Wie bringt man unterschiedlichen Interessen unter "einen Hut"?

Hier finden Sie das Programm und die Fotogalerie des Tages sowie Beiträge der Vortragenden CunninghamEbersberger und Weber.

Durch diesen Evaluierungstag 2009 sollte ein weiterer Beitrag zur österreichischen Evaluierungskultur geleistet werden und aktuelle thematische Aspekte zum Thema diskutiert werden. Gemeinsam mit der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung bereits im Dezember 2006 den 1. Evaluierungstag zum Thema "Exzellenz auswählen" veranstaltet.

Im Anschluss an den vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung gemeinsam mit der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung organisierten Evaluierungstag 2009 fand ein vom Rat initiierter club research zum Thema Forschungsevaluierung statt.


club research: Feedback oder Feigenblatt:
Anspruch und Realität der Forschungsevaluierung

War das Motto des Abends. Vor dem Hintergrund des zwischenzeitlich sehr ausdifferenzierten Evaluierungssystems wurde darüber diskutiert, wie die Forschungs- und Technologiepolitik zeigen kann, dass die von ihr eingesetzten öffentlichen Mittel sich auch lohnen. Wie können Politikverantwortliche, ProgrammmanagerInnen und nicht zuletzt auch steuerzahlende BürgerInnen überprüfen, wie gut durch den Mitteleinsatz die gesetzten Ziele erreicht werden und wo es Verbesserungspotenzial gibt.
Das ist der Anspruch der Evaluierung. Und wie sieht die Realität aus? Was bewirken Evaluierungen, was geschieht mit ihnen? Wie reagiert die Forschungspolitik auf sie? Lässt sich ein steuernder Einfluss des Evaluierungssystems belegen? Können sich die SteuerzahlerInnen darauf verlassen, dass durch Evaluierung die Mittel besser eingesetzt werden?

Darüber diskutierten im club research unter anderem Patries Boekholt, Technopolis Group, Amsterdam, Ruperta Lichtenecker, Vorsitzende des Parlamentsauschusses für Forschung, Technologie und Innovation, Michael Binder, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, Michael Dinges, Joanneum Research und Martin Weber, Europäischer Rechnungshof.

Begrüßung und Einführung erfolgte durch Univ.-Prof. Dervilla Donnelly, Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung.

Patries Boekholt hielt die Keynote.

Details zum Programm entnehmen Sie bitte folgendem PDF.
Hier finden Sie Presseberichte, Fotos und einen Audio Mitschnitt der Veranstaltung.

Ihr Kontakt in der Geschäftsstelle ist Ákos Kászoni.

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