Industriestandort Österreich - Wie geht es weiter?
2014-11-24 14:54

Podiumsdiskussion Industriestandort Österreich - Wie geht es weiter?

Die AK, der ÖGB und der Rat für Forschung und Technologieentwicklung sind davon überzeugt, dass der Industrie und ihren Beschäftigten eine Schlüsselrolle für die gesamte zukünftige Entwicklung des Wohlstandes in unserem Land zukommt. Zum einen direkt, da der Bereich über 18 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung beiträgt und 15 Prozent der Arbeitsplätze abdeckt. Zum anderen über vielfältige indirekte Wirkungen:


Die zunehmende – auch weltweite – Arbeitsteilung hat zu enormen strukturellen Veränderungen geführt. Über eine Vielzahl von Lieferbeziehungen, Abnahmeverflechtungen und Unternehmenskooperationen sind heute die Industrieunternehmen ganz stark mit anderen Unternehmen im Produktionssektor selbst oder auch im  Dienstleistungssektor verbunden. Sowohl im Inland als auch im Ausland. Damit bestimmt der industrielle Sektor
in viel höherem Ausmaß den wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Erfolg Österreichs mit, als dies auf den ersten Blick vermutet wird.


Um die Beschäftigung, die Wertschöpfung und das Einkommen weiter steigern zu können, wird es in Zukunft noch entscheidender als bislang sein, einen Kostenwettbewerb möglichst zu vermeiden. Es geht vielmehr darum, in den längerfristig wirklich entscheidenden Standortfaktoren der Zukunft erstklassig zu sein (Qualifikationen,  Technologie und Innovationssysteme, soziales Klima, hochwertige Infrastrukturen, wichtige Unternehmensfunktionen).


Entsprechend der Position Österreichs als einer der reichsten Industriestaaten der Welt.
Wo wir heute stehen und welche strategischen Maßnahmen zur weiteren Verbesserung notwendig sind, wurde in einer hochkarätigen Runde aus Politik, Wissenschaft und Unternehmen, von Betriebsratskörperschaften und Interessenvertretungen diskutiert .

Podiumsdiskussion

Datum:
24.11.2014
Zeit:
9-15 Uhr
Veranstalter:

Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Österreichischer Gewerkschaftsbund

Ort:
AK Bildungszentrum, Großer Saal

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier downloaden.

 

Programm

 

8:30 Registrierung und Erfrischungen
09:00 Begrüßung und Einleitung
  Rudi Kaske, AK Präsident
Hannes Androsch, Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung
09:10 Keynotes
  Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie
Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
09:40 Industriestandort Österreich: Rückblick und Ausblick
  Karl Aiginger, Leiter des Wirtschaftsforschungsinstituts
Robert Stehrer, stv. wissenschaftlicher Leiter des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche
10:00 Qualifikationsoffensive als Schlüssel für die Industrieentwicklung
  Hannes Androsch, RFT Vorsitzender
Sabine Seidler, Rektorin der Technischen Universität Wien
10:20 Schlüsselfaktoren einer zukunftsorientierten Industriepolitik
  Erich Foglar, ÖGB Präsident
Georg Kapsch, IV Präsident
Rudi Kaske, AK Präsident
Christoph Leitl, WKO Präsident
Moderation Gerald Groß, gross:media
11:30 Mittagsbuffet
12:30 Qualifikationen und Technologien für die Zukunft – wo stehen wir, was brauchen wir?
  Julia Bock-Schappelwein, Arbeitsmarktexpertin, Wirtschaftsforschungsinstitut
Georg Kopetz, CEO, Mitgründer TTTech Computertechnik AG, Wien
Clemens Malina-Altzinger, CEO Reformwerke Bauer & Co GmbH, Wels
Klaus Pseiner, Geschäftsführer Forschungsförderungsgesellschaft
Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin GPA-djp und Vizepräsidentin der AK Wien
13:30 Faktoren einer nachhaltigen Standortpolitik
  Wolfgang Hesoun, CEO Siemens Österreich AG
Christian Kern, CEO ÖBB
Werner Luksch, stv. Betriebsratsvorsitzender A1 Telekom Austria AG
Hans-Karl Schaller, Konzernbetriebsratsvorsitzender voestalpine
Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin Austria Wirtschaftsservice
14:30 Resümee und Schlussworte
  Erich Foglar, ÖGB Präsident
Moderation Agnes Streissler, wirtschaftspolitische projektberatung
15:00

Gemütlicher Ausklang

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