Austrian Start up Monitor
2018-09-24 13:11

Austrian Start up Monitor

Nach langer und intensiver Vorbereitung wurde am 25. September mit dem Austrian Startup Monitor die bisher mit Abstand größte und umfassendste Studie zur österreichischen Startup-Landschaft präsentiert. Gäste und Diskussionspartner waren u.a. Bundesministerin Margarete Schramböck, Ratsvorsitzender Hannes Androsch, BMVIT-Generalsekretär Andreas Reichhart und WKO-Präsident Harald Mahrer sowie zahlreiche Startup-Gründer und Investoren.

„Innovative Startups sind die Grundlage für Wirtschaftsdynamik und gesellschaftlichen Wohlstand. Hier passieren neuen Ideen, hier besteht der Mut auszuprobieren, hier wird Zukunft gestaltet. Aus diesem Grund ist es aus Sicht des Rates zentraler Punkt einer vorwärts gerichteten Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, Startups in Österreich den bestmöglichen Raum für ihre Entfaltung zu bieten. Erfreulicherweise sind bereits erfolgreiche erste Schritte getan worden, dennoch besteht ein großes noch nicht genutztes Potenzial,“ so der Ratsvorsitzende Dr. Hannes Androsch.

Der Austrian Startup Monitor 2018 ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des AIT Austrian Institute of Technology, der Startup-Dachplattform AustrianStartups und des Gründungszentrums der Wirtschaftsuniversität Wien. Finanziert wurde die Studie durch das Austria Wirtschaftsservice (AWS), die Wirtschaftskammern Österreich (WKO) und Wien (WKW), den Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE), die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Industriellenvereinigung (IV) sowie die Wirtschaftsagentur Wien.

Über 500 Startup-Gründerinnen und -Gründer wurden befragt. Insgesamt flossen mehr als 1.500-Startup-Gründungen von 2004 bis 2017 in den zukünftig jährlich erscheinenden Austrian Startup Monitor mit ein.

 

Ein paar interessante Ergebnisse des Austrian Startup Monitor 2018:

  • Österreichische Startups sind Großteils im IT-Bereich tätig. Mehr als ein Drittel (35%) der Gründungen entfallen auf die Bereiche IT und Softwareentwicklung. Gefolgt mit jeweils rund 10 Prozent von Biotechnologie und Medizintechnik sowie Industrieller Technologie und Elektronik.
  • 62 Prozent der GründerInnen und damit fast zwei Drittel sind zwischen 25 und 39 Jahre alt. Etwa ein Drittel aller Startups (29%) hat zumindest auch eine Frau im Gründungsteam. 75 Prozent der GründerInnen haben einen Universitätsabschluss. 15 Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland.
  • Was Startup-Gründungen zwischen 2004 und 2017 angeht, so liegt Wien mit 51 Prozent klar voran. Auf den Plätzen folgen die Steiermark und Oberösterreich mit je zwölf Prozent. Niederösterreich (7%) und Kärnten (6%) runden die Top 5 ab. Auf den weiteren Plätzen: Vorarlberg (5%), Salzburg (4%), Tirol (2%) und das Burgenland (1%).
  • Die drei bedeutsamsten Finanzierungsquellen heimischer Startups sind das eigene Ersparte (81%), öffentliche Förderungen und Unterstützungen (55%) sowie Business Angels (33%). 
  • Rund drei Viertel der befragten Startups haben bereits internationale Märkte erschlossen und generieren Exportumsätze. 42 Prozent der heimischen Startups können als sogenannte „Born Globals“ bezeichnet werden, was bedeutet, dass sie von Tag eins an globale Märkte bearbeiten.
  • Nur jede achte GründerIn ist der Meinung, dass die österreichische Bundesregierung ein ernstzunehmendes Interesse an der Unterstützung von Startups hat. Die Senkung der Lohnnebenkosten (75%) und der Abbau bürokratischer Hürden (70%) sind die wichtigsten Wünsche an die österreichische Politik.

Den gesamten Report können Sie hier als PDF herunterladen.

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